Zwischen Mitternacht und Morgengrauen war etwas passiert — Hendrik von SunEvo beschreibt für die Nacht vom 3. auf den 4. Juli massive niederfrequente Kohärenzpulse, die sich in einem kurzen Fenster um 5 Uhr aufgebaut hatten. Schwindel möglich, intensive Träume wahrscheinlich. Er nennt es schlicht: viel Bewegung im Feld, wenig Harmonie.
Ich schaue auf die heutigen Daten — und sehe etwas anderes. Fast das Gegenteil.
Der Sonnenwind läuft mit rund 450 km/s, moderat und gleichmäßig. Die Bz-Komponente steht bei null: kein Nord, kein Süd, keine offene Flanke. Der KP-Index bei 3.3 — spürbar, aber weit entfernt von unruhig. Was in der Nacht noch zitterte, hat sich bis heute Vormittag deutlich sortiert. Die Erde hält gerade eine Art Atem an — nicht leer, aber still.
Ein M1.0-Flare hat heute früh kurz gezuckt — kleine Eruption, keine Bedrohung, eher ein Fingerzeig: die Sonne ist aktiv, ohne zu dominieren. Diese Kombination — ruhiges Magnetfeld, leichte solare Aktivität — ist selten so sauber.
Was das für dich bedeutet: Wenn du in der Nacht unruhig warst, schlechte Träume hattest oder mit Schwindel aufgewacht bist, gehörst du zu denjenigen, die diese Schwelle gespürt haben. Jetzt, tagsüber, liegt eine echte Pause vor dir.
Nutz sie konkret: einmal raus, Füße auf Erde, fünf Minuten ohne Bildschirm.