Trockenes Laub liegt reglos auf dem Waldboden, und trotzdem bewegt sich die Luft darüber. Eine kaum sichtbare Strömung, die Blatt für Blatt leicht anhebt, ohne dass eines davon wegfliegt.
Der Solarwind kommt heute mit 548 km/s herein, merklich beschleunigt, aber ohne das stoßartige Profil eines stärkeren Ereignisses. Der KP-Index bei 4.7 zeigt eine leicht erhöhte geomagnetische Aktivität, die Bz-Komponente hält sich mit -3.3 nT knapp im negativen Bereich. Das geomagnetische Feld ist nicht still, es zieht an, gleichmäßig und anhaltend. Die Schumann-Amplitude liegt bei 4.09, die Peakfrequenz bei 6.78 Hz. Ein zuletzt gemessener Röntgenflare der Klasse B4.0 rundet das Bild ab: kein dramatischer Ausschlag, aber auch keine Pause.
In den Eintragungen der letzten 24 Stunden spiegelt sich das: 25 Eintragungen zu Ohrenpfeifen, 22 zu Müdigkeit, 22 zu wirren Träumen, 17 zu innerer Unruhe und 17 zu Nackenschmerzen. Das ist kein Zufall und kein Zustand, der einfach ignoriert werden will. Die erhöhte Strömung fordert etwas vom Nervensystem, subtil, aber real.
Ein Sonntag wie dieser lädt dazu ein, dem Körper nicht entgegenzuarbeiten. Wenn die Müdigkeit da ist, lass sie da sein. Ein kurzer Spaziergang auf unebenem Boden, barfuß wenn möglich, kann helfen, das System zu erden, bevor die Woche beginnt. 🌿
Daten: NOAA Space Weather Prediction Center, Spektrogramm der Messstation Tomsk gespiegelt über spacemonitor.io, USGS, Symptom-Tracker von Herzschlag der Erde, Seelenname und Energie-Kompass