Der Solarwind bewegt sich mit 388 Kilometern pro Sekunde. Nicht still, aber auch kein Druck. Eine Strömung, die trägt, ohne zu reißen.
Die Erdfrequenz liegt bei 6.88 Hz, knapp unter dem Bereich, den Messstationen als Normalmitte kennen. Die Amplitude zeigt 4.7. Das magnetische Feld steht tief-ruhig, die Bz-Komponente mit -1.8 nT kaum ausgelenkt. Die Sonne hat heute seit 06:00 UTC einen Flare der Klasse B4.5 produziert, der stärkste des laufenden Tages. Kein Einschlag, ein Atemzug.
Vanuatu hat gebebt, M4.8, 97 Kilometer nordöstlich von Port-Olry. Tektonisch erwartbar in diesem Gürtel. Seit dem Messstart um 06:00 UTC wurden vier Ereignisse über M2 registriert.
Dass das alles leicht erhöht ist und trotzdem ruhig bleibt, erklärt vielleicht, was die Tracker der letzten 24 Stunden aufgezeichnet haben: 24 Eintragungen zu Müdigkeit, 22 zu innerer Unruhe, 21 zu Ohrenpfeifen, 20 zu Nackenschmerzen, 17 zu Schlafproblemen. Kein Extremwert, aber ein Muster. Der Körper meldet leisen Widerstand, dort, wo die Antennen sitzen.
An einem Tag wie diesem lohnt es sich, weniger zu tun als geplant. 🌊 Weil das System gerade hörbar flüstert.
Daten: NOAA Space Weather Prediction Center, Spektrogramm der Messstation Tomsk gespiegelt über spacemonitor.io, USGS, Symptom-Tracker von Herzschlag der Erde, Seelenname und Energie-Kompass