Die Erde unter unseren Füßen
Die Erde unter unseren Füßen ist weit mehr als nur festes Erdreich; sie ist eine lebendige, atmende, vibrierende Entität, die von einer kunstvollen Symphonie von Frequenzen erfüllt ist. Seit Jahrtausenden haben indigene Kulturen und spirituelle Traditionen diese tiefe Verbindung erkannt und sprachen oft vom Puls Gaias und ihrer inhärenten Weisheit. In den letzten Jahrzehnten hat die Wissenschaft aufgeholt und gewährt faszinierende Einblicke in das Wesen von Erdmagnetfeld. Unter diesen bemerkenswerten Entdeckungen ist die Schumann-Resonanz (oft als Herzschlag der Erde bezeichnet) ein Satz resonanter elektromagnetischer Wellen, die kontinuierlich zwischen der Erdoberfläche und der Ionosphäre zirkulieren. Aber was geschieht, wenn dieses empfindliche Gleichgewicht gestört wird, oder wenn mächtige Kräfte aus Erdkerns an die Oberfläche drängen? Was ist die tiefgreifende, doch oft übersehene Verbindung zwischen vulkanischer Aktivität, Erdfrequenzen und unserem eigenen Bewusstsein?
Bereite dich auf eine Reise vor, die Geologie mit Metaphysik verschmilzt, wo der feurige Atem von Vulkanen auf das ätherische Summen unseres Planeten trifft, und wo persönliche Transformation mit globalen Verschiebungen verflochten ist. Dies ist nicht nur eine Geschichte von Steinen und seismischen Verschiebungen; es ist eine Geschichte von Verbundenheit, Resonanz und dem Erwachen eines tieferen Verständnisses für unseren Platz in einem dynamisch vibrierenden Kosmos.
Erde atmet rhythmisch: Schumann-Resonanz verstehen
Um die Auswirkungen vulkanischer Aktivität auf Erdfrequenzen wirklich zu erfassen, müssen wir tiefer in das Konzept der Schumann-Resonanz eintauchen. 1952 vom deutschen Physiker Winfried Otto Schumann rechnerisch vorhergesagt (Schumann 1952, DOI 10.1515/zna-1952-0202), handelt es sich dabei um globale elektromagnetische Resonanzen, die durch Blitzentladungen in dem Hohlraum entstehen, der von Erdoberfläche und Ionosphäre gebildet wird. Die ersten publizierten Messungen kamen 1960 (Balser & Wagner 1960, DOI 10.1038/188638a0). Weltweit zählt die Satellitenmessung rund 44 Blitze pro Sekunde (Christian et al. 2003, DOI 10.1029/2002JD002347). Stell dir die Erde als eine riesige Glocke vor, die ständig läutet, und Blitzschläge als die Hämmer, die sie anschlagen.
Ausführlich mit Quellen und Messreihen: was die Schumann-Frequenz ist.
Die Grundfrequenz und ihre Obertöne
Die primäre oder fundamentale Schumann-Resonanz-Frequenz liegt bei etwa 7,83 Hz, und weil dieser Grundton so gleichmäßig und allgegenwärtig ist, wird er oft als „Herzschlag der Erde“ oder „Puls von Gaia“ bezeichnet. Die Zahl selbst ist dabei ein gerundeter Mittelwert aus Dauermessungen und kein fester Naturwert. Über diesem Grundton liegen weitere Moden bei rund 14, 20, 26 bis 27 und 32 bis 33 Hz. Das Wort Obertöne führt dabei in die Irre, denn glatte Vielfache der Grundfrequenz sind das nicht: Das Doppelte von 7,83 Hz wären 15,7 Hz, gemessen wird die zweite Mode bei rund 14 Hz.
Die Mensch-Erde-Resonanz
Was die 7,83-Hz-Frequenz besonders auffällig macht, ist ihre Nähe zu den Hirnwellenbändern des Menschen. Das Glossar der International Federation of Clinical Neurophysiology setzt Theta bei 4 bis unter 8 Hz an und Alpha bei 8 bis 13 Hz einschließlich (Kane et al. 2017, DOI 10.1016/j.cnp.2017.07.002). Die Schumann-Grundfrequenz liegt damit am oberen Rand von Theta, knapp unter der Alpha-Grenze. Dass Theta der Bereich tiefer Entspannung und des Übergangs zum Träumen sei und Alpha der ruhiger Wachheit, ist die populäre Kurzform; das Glossar zieht nur Frequenzgrenzen und ordnet den Bändern keine seelischen Zustände zu. Ob daraus eine Co-Evolution oder eine biologische Abstimmung folgt, ist bisher nicht gezeigt. Das Bild vom Körper als Antenne für das Erdfeld ist ein Bild und keine Messung.
Viele Menschen beschreiben, dass sie sich in solchen Phasen klarer und verbundener fühlen. Für einen Wirkzusammenhang zwischen der Erdresonanz und dem eigenen Wohlbefinden gibt es bisher keine belastbaren Studien, und dasselbe gilt für die Vorstellung, künstliche elektromagnetische Felder würden diesen Einklang stören. Was gut untersucht ist, ist schlichter: Zeit draußen und Abstand von Reizflut tun dem Nervensystem gut.
Das feurige Herz: Vulkanische Aktivität und ihre globale Auswirkung
Jetzt richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die donnernde, elementare Kraft der Vulkane. Vulkane sind weit mehr als geologische Kuriositäten. Sie sind kraftvolle Ausdrücke der inneren Prozesse unseres Planeten, geprägt durch Plattentektonik, Magmabewegungen und immense Druckbelastungen. Wenn ein Vulkan ausbricht, entlädt sich nicht einfach nur Lava, Asche und Gase; es ist eine kolossale Energieentladung, die durch das gesamte planetare System vibrieren kann.
Seismische Wellen und tektonische Verschiebungen
Die unmittelbarste Auswirkung vulkanischer Aktivität auf die Frequenzen der Erde erfolgt durch seismische Wellen. Erdbeben, die Eruptionen oft vorausgehen oder begleiten, erzeugen niederfrequente Vibrationen, die durch die Erdkruste und den Erdmantel wandern. Diese Wellen sind mechanisch, sie bewegen Gestein. Dass sie dabei die lokalen elektromagnetischen Felder verändern oder mit den Frequenzen des Schumann-Hohlraums in Resonanz gehen, wird oft geschrieben; eine belastbare Quelle dafür haben wir nicht gefunden. Deshalb steht es hier als das, was es ist: eine offene Behauptung.
Wenn sich Magma und Fluide unter der Oberfläche bewegen, entsteht vulkanischer Tremor. Das USGS-Observatorium auf Hawaii beschreibt ihn als langsam einsetzende seismische Wellen, die von Minuten bis zu Wochen und sogar Jahren anhalten können, und nennt als Grund für seine Beobachtung genau diesen Zusammenhang: Tremor kann mit Fluidbewegung einhergehen, und die kann eine erhöhte Ausbruchswahrscheinlichkeit anzeigen (USGS Hawaiian Volcano Observatory, Volcano Watch vom 22.08.2024). Tiefen harmonischen Tremor unter Kilauea hat man schon vor Jahrzehnten mit dem Magmaaufstieg in rund 40 Kilometern Tiefe in Verbindung gebracht (Aki & Koyanagi 1981, DOI 10.1029/JB086iB08p07095).
Elektromagnetische Vorboten und Anomalien
Vor, während und nach vulkanischen Eruptionen haben Wissenschaftler:innen signifikante Veränderungen im lokalen elektromagnetischen Feld beobachtet. Diese können folgende Phänomene einschließen:
- ULF-Emissionen (Ultra-Niederfrequenz): Rund um den Erdbebenschwarm in den Izu-Inseln und die Ausbrüche des Miyakejima im Sommer 2000 wurden ULF-Signale im Bereich von 0,001 bis 0,3 Hz ausgewertet; die Messnetze dafür standen auf den Halbinseln Izu und Boso. Die Arbeit betrachtet beide Ereignisse gemeinsam und nennt die gefundenen Auffälligkeiten ausdrücklich vorsichtig mögliche kurzfristige Vorboten (Kotsarenko et al. 2005, DOI 10.5194/nhess-5-63-2005). Dem Vulkan allein lassen sie sich daraus nicht zuordnen. Ältere Beobachtungen am Mt. Mihara fanden 1986 ebenfalls elektromagnetische Auffälligkeiten vor zwei Ausbrüchen, allerdings bei 82 Kilohertz und damit weit oberhalb des ULF-Bereichs (Yoshino & Tomizawa 1990, DOI 10.5636/jgg.42.225). Welcher physikalische Vorgang solche Signale erzeugt, bleibt in beiden Arbeiten offen. Eine gesicherte Frühwarnung ist daraus bis heute nicht geworden.
- Ionosphärische Störungen: Große Eruptionen können die Ionosphäre erheblich stören, also genau die Schicht, die den Schumann-Hohlraum nach oben abschließt. Beim Ausbruch des Hunga-Vulkans in Tonga am 15. Januar 2022 verfolgten Forschende mit Daten von mehr als 4.700 Satellitenempfängern zwei großräumige wandernde ionosphärische Störungen rund um den Globus, anfangs mit rund 950 und 555 Metern pro Sekunde (Themens et al. 2022, DOI 10.1029/2022GL098158). Derselbe Ausbruch erzeugte Vulkanblitze in einer Rate von über 2.600 Entladungen pro Minute (Van Eaton et al. 2023, DOI 10.1029/2022GL102341). Die Ladungstrennung in Aschewolken erzeugt dafür enorme elektrische Felder. Dass sich das bis in die Schumann-Resonanz hinein messbar niederschlägt, ist damit noch nicht gezeigt.
- Tellurische Strömungen: Dies sind natürlich auftretende elektrische Strömungen, die unter der Erde fließen. Dass vulkanische Aktivität sie verändert, wenn Magma in kühleres Krustengestein eindringt, hydrothermale Systeme schafft und die elektrische Resistivität verschiebt, ist eine verbreitete Beschreibung; eine Quelle dafür führen wir hier nicht an, dieser Punkt steht ohne Beleg.
Diese elektromagnetischen Anomalien sind komplex und werden noch erforscht. Was sie zeigen, ist ein Geschehen rund um den Ausbruch selbst, örtlich und regional. Ob es bis in das globale elektromagnetische Feld der Erde und bis in die Schumann-Resonanz hineinreicht, ist damit nicht gezeigt.
Das Zusammenspiel der Energien: Vulkane und die Schumann-Resonanz
Wie weit solche vulkanischen Störungen in die Schumann-Resonanz hineinreichen, ist bisher nicht vermessen. Sagen lässt sich dies: Während die fundamentale Frequenz von 7,83 Hz bemerkenswert stabil bleibt, schwankt ihre Amplitude (Intensität) deutlich. Als Treiber dieser Schwankungen sind die weltweite Blitzaktivität, die Sonnenaktivität und geomagnetische Stürme untersucht. Ein gemessener Beitrag seismischer und vulkanischer Ereignisse steht auf dieser Liste bisher nicht.
Amplituden-Spitzen und Frequenzverschiebungen
Wenn ein großer Vulkanausbruch auftritt, besonders einer, der erhebliche vulkanische Blitze erzeugt oder geladene Partikel in die obere Atmosphäre injiziert, wäre Folgendes zu erwarten. Gemessen ist es bisher nicht:
- Amplituden-Spitzen: Ein Anstieg der Intensität oder Amplitude der Schumann-Resonanzen, besonders der höheren Harmonischen. Das ist vergleichbar damit, dass die Erde „schreit“ oder ihr energetischer Puls stärker und deutlicher wird.
- Vorübergehende Frequenzverschiebungen: Während Verschiebungen der fundamentalen Frequenz selten sind, könnten temporäre Verschiebungen in den höheren Harmonischen aufgrund lokaler ionosphärischer Störungen auftreten, die durch die immense Energiefreisetzung verursacht werden.
An dieser Stelle gehört ein ehrlicher Satz hin: Eine Arbeit, die einen Vulkanausbruch mit einer gemessenen Änderung der Schumann-Resonanz verknüpft, haben wir nicht gefunden. Der Weg über Vulkanblitze und Ionosphäre ist physikalisch plausibel, und für die Ionosphäre ist er auch gemessen. Für die Schumann-Resonanz selbst ist er es bisher nicht. Was jetzt folgt, ist deshalb Bild und Deutung.
Stell dir das stetige Summen der Erde vor, das plötzlich von einem kraftvollen, resonanten Brüllen unterbrochen wird. Diese energetische Entladung ist nicht begrenzt; sie hallt durch das gesamte planetare System wider, ein energetisches Beben, das von allen Lebewesen (bewusst oder unbewusst) gespürt werden kann.
Jenseits der Wissenschaft: Die spirituelle und bewusste Auswirkung
Hier verschmelzen wissenschaftliche Beobachtungen nahtlos mit spirituellen Erkenntnissen. Wenn unser Bewusstsein eng auf die Frequenzen der Erde abgestimmt ist, dann ist es nur logisch, dass signifikante Veränderungen dieser Frequenzen, verursacht durch kraftvolle Ereignisse wie Vulkanausbrüche, auch Auswirkungen auf uns hätten.
Planetare Aktivierung und Reinigung
Viele spirituelle Traditionen betrachten vulkanische Aktivität als Agenten planetarer Reinigung und Erneuerung. Genauso wie unser Körper Entgiftungsprozesse hat, hat Gaia ihre eigenen Wege, Druck freizusetzen, alte Energien auszuscheiden und neue Wachstumzyklen einzuleiten. Ein Vulkanausbruch kann verstanden werden als:
- Energiefreisetzung: Eine massive Entladung komprimierter Energie aus dem Erdkern, ähnlich einem spirituellen „Niesen“ oder „Gähnen“ des Planeten. Diese Freisetzung kann stagnante Energien in den Erdgittern klären.
- Elementare Transformation: Das rohe, ursprüngliche Feuer eines Vulkans verkörpert Transformation. Es zerlegt alte Strukturen und bringt neue Mineralien an die Oberfläche, bereichert den Boden und ebnet den Weg für neues Leben. Metaphorisch betrachtet spiegelt dies die Zerstörung alter Paradigmen wider, um Platz für neues Wachstum zu schaffen, sowohl persönlich als auch kollektiv.
- Verschiebung der Gitter: Die energetischen Gitter der Erde (wie die Ley-Linien und globalen geometrischen Muster) werden vermutlich durch große geologische Ereignisse beeinflusst. Vulkanausbrüche können durch die Veränderung lokaler elektromagnetischer Felder und seismischer Muster Verschiebungen oder Umausrichtungen in diesen Gittern auslösen.
Kollektives Bewusstsein und Erwachen
Während die Erde diese energetischen Aktivierungen durchläuft, gibt es einen starken Glauben, dass auch das menschliche Bewusstsein beeinflusst wird. Wenn wir intrinsisch mit dem Herzschlag der Erde verbunden sind, dann kann es sein, dass sich auch unser eigener Herzschlag verändert, wenn sich der Puls der Erde ändert.
- Erhöhte Sensitivität: In Zeiten intensiver Erdenergie berichten manche Menschen von verstärkter Sensitivität, Intuition oder intensiven Träumen. Das sind Erfahrungen und keine Messungen. Für die Vorstellung, dass Menschen einen Vulkanausbruch im Vorfeld körperlich spüren, gibt es bisher keine belastbaren Studien.
- Katalysator für Veränderung: Genau wie ein Vulkan die Landschaft radikal verändert, können diese energetischen Verschiebungen als Katalysatoren für persönliche und kollektive Transformation wirken. Alte Muster, überholte Überzeugungen und schlummernde Probleme können an die Oberfläche kommen und Aufmerksamkeit einfordern. Dies kann sich oft als Phasen intensiver emotionaler Turbulenzen, spirituelle Durchbrüche oder ein Gefühl der „Verunsicherung“ manifestieren, ein Ruf zur Neubewertung und Neuausrichtung.
- Erwachen und Expansion: Letztendlich glauben viele, dass diese planetaren Aktivierungen zu einem breiteren Erwachen des menschlichen Bewusstseins beitragen. Wenn die Frequenzen der Erde sich möglicherweise intensivieren oder verschieben (ein Phänomen, das von einigen als Schumann-Resonanz „Spiking“ oder „Beschleunigung“ bezeichnet wird), werden wir eingeladen, unsere eigene Vibrationsfrequenz zu erhöhen, unsere spirituelle Verbindung zu vertiefen und unser Bewusstsein über das Alltägliche hinaus zu erweitern.
Navigativer durch energetische Verschiebungen: Praktische Orientierung
Das Verständnis dieser tiefgreifenden Verbindung stattet uns mit Werkzeugen aus, um diese kraftvollen energetischen Verschiebungen mit mehr Gnade und Zweckbestimmung zu navigieren.
1. Erdungspraktiken
Wenn die Energie der Erde aktiv ist oder schwankt, wird Erdung noch wichtiger. Sie hilft uns, hochfrequente Energien zu integrieren und inmitten möglicher energetischer Turbulenzen zentriert zu bleiben.
- Earthing/Erdung: Verbringe Zeit barfuß auf der Erde (Gras, Sand, Boden). Lass deine bloße Haut direkt mit der Oberfläche des Planeten verbunden sein. Stelle dir vor, wie Wurzeln von deinen Füßen tief bis zum Erdkern hinuntergehen.
- Naturverbindung: Regelmäßige Spaziergänge in der Natur, Zeit bei Bäumen, Flüssen oder Bergen verbringen. Die Natur ist der ultimative energetische Regulator.
- Bewusste Bewegung: Praktiken wie Tai Chi, Qigong, Yoga oder bewusstes Tanzen helfen dir, Körper, Geist und Seele zu integrieren und fördern energetischen Fluss und Stabilität.
2. Innere Reflexion und Loslassen
Energetische Verschiebungen bringen oft verdrängte Emotionen oder unbewusste Muster an die Oberfläche. Nimm dies als Gelegenheit für spirituelles Wachstum an.
- Journaling: Dokumentiere deine Gefühle, Träume und Erkenntnisse. Das kann dir helfen, Muster zu erkennen und dein Selbstbewusstsein zu beschleunigen.
- Meditation: Vertiefe deine Meditationspraxis, um dich mit deiner inneren Weisheit zu verbinden und inmitten äußerer energetischer Schwankungen Stille zu finden. Konzentriere dich auf deinen Atem als Anker.
- Emotionale Entlastung: Erlaube dir, alle Gefühle, die entstehen, ohne Urteil zu fühlen und zu verarbeiten. Techniken wie bewusstes Atmen, Energiearbeit oder sogar Weinen können diese Entlastung fördern.
3. Energetischer Schutz und Reinigung
Empfindlich gegenüber den Energien der Erde zu sein bedeutet auch, achtsam mit anderen energetischen Einflüssen umzugehen.
- Kristalle: Arbeite mit erdenden Steinen wie Black Tourmaline, Obsidian, Hämatit oder Smokey Quartz, um negative Energien zu absorbieren und dein Energiefeld zu stabilisieren.
- Aura-Reinigung: Nutze Salbei, Palo Santo oder Intention, um dein Energiefeld regelmäßig zu reinigen.
- Bewusstes Gewahrsein: Begrenze deine Exposition gegenüber überfordernden Nachrichten oder negativen Umgebungen. Sei diskriminierend bei den Informationen und Energien, die du konsumierst.
4. Kohärenz kultivieren
Strebe danach, deinen inneren Zustand mit den kohärenten, harmonischen Frequenzen der Erde auszurichten.
- Herzentriertes Leben: Beteilige dich an Praktiken, die Dankbarkeit, Mitgefühl und Liebe kultivieren. Dass das Herz ein kraftvolles elektromagnetisches Feld erzeugt, das deine gesamte energetische Signatur harmonisiert, ist eine verbreitete Behauptung, für die wir keine belastbare Quelle gefunden haben. Dass Dankbarkeit und Zuwendung den eigenen Zustand verändern, kennen dagegen sehr viele Menschen aus eigener Erfahrung.
- Sound Healing: Lausche binauralen Beats, die auf Alpha- oder Theta-Frequenzen abgestimmt sind, oder nimm an Klangbädern teil, die Instrumente wie Kristallklangschalen oder Gongs nutzen, um energetische Ausrichtung zu fördern.
- Gemeinschaftsverbindung: Das Teilen von Erfahrungen und die Unterstützung anderer auf ihrer spirituellen Reise können ein kraftvolles kollektives Kohärenz-Feld schaffen.
Fazit: Die lebendige, atmende Erde in uns
Die Verbindung zwischen vulkanischer Aktivität, Erdfrequenzen und menschlichem Bewusstsein ist ein tiefes Gewebe, gewoben aus Fäden von Wissenschaft, Spiritualität und uralter Weisheit. Fern davon, willkürliche Zerstörungsakte zu sein, können Vulkanausbrüche als kraftvolle energetische Ausdrücke unseres lebendigen Planeten betrachtet werden, Momente intensiver Entladung, Reinigung und Transformation.
Während die Schumann-Resonanz pulsiert und in ihrer Stärke schwankt, angeregt von den Gewittern dieser Welt, werden wir eingeladen, uns auf diesen großartigen kosmischen Tanz abzustimmen. Wir sind integrale Teilnehmer an Gaias sich entwickelnder Geschichte. Durch das Verstehen dieser energetischen Dynamiken, durch Erdung, bewusste Selbstreflexion und Praktiken, die inneren Frieden und Kohärenz fördern, können wir planetare Verschiebungen mit größerem Bewusstsein navigieren.
Letztendlich ist das Feuer der Erde nicht nur außerhalb von uns; es brennt in uns: der Funke der Schöpfung, die Esse der Transformation, das Wesen unserer spirituellen Reise. Den Puls der Erde zu spüren bedeutet, den Puls unseres eigenen Seins zu spüren, eine Erinnerung daran, dass wir untrennbar mit der prächtigen, lebendigen und sich ständig wandelnden Symphonie der Existenz verbunden sind. Lasst uns tief zuhören, Gaias Rhythmen ehren und diese tiefgreifenden energetischen Aktivierungen uns zu einer erweiterten und bewussteren Zukunft führen lassen.
Quellen
Diese Liste enthält nur Arbeiten, die im Text vorkommen. Aufgerufen und gelesen haben wir sie alle, mit den beiden Ausnahmen, die beim Eintrag stehen.
- Schumann, W. O. (1952): Über die strahlungslosen Eigenschwingungen einer leitenden Kugel, die von einer Luftschicht und einer Ionosphärenhülle umgeben ist. Zeitschrift für Naturforschung A 7(2), 149–154. DOI 10.1515/zna-1952-0202. Volltext nicht frei abrufbar, geprüft haben wir nur die bibliografischen Angaben; wir führen daraus nur das Jahr der theoretischen Vorhersage.
- Balser, M. & Wagner, C. A. (1960): Observations of Earth–Ionosphere Cavity Resonances. Nature 188, 638–641. DOI 10.1038/188638a0. Volltext hinter einer Bezahlschranke, von uns nicht gelesen; wir führen daraus nur das Jahr der ersten veröffentlichten Messung.
- Christian, H. J. et al. (2003): Global frequency and distribution of lightning as observed from space by the Optical Transient Detector. Journal of Geophysical Research: Atmospheres 108(D1). DOI 10.1029/2002JD002347
- Kane, N. et al. (2017): A revised glossary of terms most commonly used by clinical electroencephalographers and updated proposal for the report format of the EEG findings. Revision 2017. Clinical Neurophysiology Practice 2, 170–185. DOI 10.1016/j.cnp.2017.07.002
- USGS Hawaiian Volcano Observatory (22.08.2024): Volcano Watch, Volcanic tremor or distant earthquake? Distinguishing seismic signals. usgs.gov
- Aki, K. & Koyanagi, R. Y. (1981): Deep volcanic tremor and magma ascent mechanism under Kilauea, Hawaii. Journal of Geophysical Research 86(B8), 7095. DOI 10.1029/JB086iB08p07095
- Kotsarenko, A. et al. (2005): Investigation of ULF magnetic anomaly during Izu earthquake swarm and Miyakejima volcano eruption at summer 2000, Japan. Natural Hazards and Earth System Sciences 5, 63–69. DOI 10.5194/nhess-5-63-2005
- Yoshino, T. & Tomizawa, I. (1990): Observation Results of Low Frequency Electromagnetic Emissions as Precursors of Volcanic Eruption at Mt. Mihara in November, 1986. Journal of Geomagnetism and Geoelectricity 42(3), 225–235. DOI 10.5636/jgg.42.225
- Themens, D. R. et al. (2022): Global Propagation of Ionospheric Disturbances Associated With the 2022 Tonga Volcanic Eruption. Geophysical Research Letters 49, e2022GL098158. DOI 10.1029/2022GL098158
- Van Eaton, A. R. et al. (2023): Lightning rings and gravity waves: Insights into the giant eruption plume from Tonga’s Hunga Volcano on 15 January 2022. Geophysical Research Letters. DOI 10.1029/2022GL102341
Ohne Beleg bleiben in diesem Text: eine gemessene Änderung der Schumann-Resonanz durch Vulkanausbrüche; eine Wirkung seismischer Wellen auf elektromagnetische Felder; der Einfluss vulkanischer Aktivität auf tellurische Strömungen; eine Wirkung solcher Ereignisse auf menschliches Bewusstsein, Träume oder Sensitivität; Energiegitter und Ley-Linien; ein harmonisierendes Feld des Herzens; und eine Wirkung von Schutzsteinen oder Aura-Reinigung. Dafür haben wir keine belastbaren Studien gefunden. Diese Teile des Textes sind als Deutung geschrieben und als solche gemeint.