Das Summen unseres Planeten. Es ist ein Geräusch, das wir bewusst nicht hören können, doch es ist ein Rhythmus, der jede Zelle unseres Wesens durchdringt. Es ist der fundamentale Herzschlag der Erde, eine unsichtbare Symphonie, die seit Anbeginn der Zeit erklingt. Wir sprechen von der Schumann-Resonanz, ein Phänomen, das die Wissenschaft akribisch gemessen hat, dessen tiefere Implikationen unser kollektives Bewusstsein gerade erst zu erfassen beginnt.
Seit Jahrtausenden sprechen alte spirituelle Traditionen von einer tiefgreifenden Verbindung zwischen der Menschheit und der Erde, zwischen dem Kosmos und unserer inneren Welt. Sie haben Frequenzen, Vibrationen und unsichtbare Energien angedeutet, die das Leben lenken. Heute, während wir an einem Wendepunkt beispiellosen globalen Wandels stehen, finden diese alten Flüstern Bestätigung in modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Schumann-Resonanz, der Herzschlag der Erde, dient als eine mächtige Brücke zwischen diesen Welten und bietet einen faszinierenden Blickwinkel, durch den wir das komplexe Zusammenspiel zwischen dem energetischen Feld unseres Planeten und dem sich entfaltenden Gewebe menschlicher Erfahrung erkunden können.
Der gleichmäßige Herzschlag der Erde: Schumann-Resonanz verstehen
Um die tiefgreifenden Implikationen der Schumann-Resonanz wirklich zu erfassen, müssen wir zunächst verstehen, was sie ist. Stell dir die Erde als einen riesigen kugelförmigen Kondensator vor, einen elektrischen Resonator. Die Ionosphäre, eine Schicht geladener Partikel in der oberen Atmosphäre der Erde, fungiert als eine Platte, und die Erdoberfläche als die andere. Dazwischen liegt die Luft und bildet einen Resonanzhohlraum. Blitzschläge sind der Funke, der diesen Hohlraum anregt und elektromagnetische Wellen zum Zirkulieren und Reflektieren darin bringt. Wie oft es weltweit blitzt, hat der Satellit Optical Transient Detector über Jahre vermessen: im Jahresmittel 44 plus minus 5 Blitze pro Sekunde (Christian et al. 2003, DOI 10.1029/2002JD002347). Übersichtsarbeiten runden diesen Wert häufig auf etwa 50 (Price 2016, DOI 10.3390/atmos7090116).
Ausführlich mit Quellen und Messreihen: was die Schumann-Frequenz ist.
Diese Wellen erzeugen eine Reihe von Resonanzspitzen, ähnlich wie eine Gitarrensaite bei bestimmten Frequenzen vibriert. Die niedrigste und prominenteste dieser Frequenzen liegt bei etwa 7,83 Hz und wird oft als die Grundfrequenz der Erde bezeichnet. Das ist die Schumann-Resonanz, benannt nach Winfried Otto Schumann, der ihre Existenz 1952 mathematisch vorhersagte (Schumann 1952, DOI 10.1515/zna-1952-0202). Die ersten Messungen veröffentlichten Balser und Wagner 1960 (DOI 10.1038/188638a0). Genannt werden üblicherweise fünf Moden bei rund 7,83, 14, 20, 26 bis 27 und 32 bis 33 Hz, und die 7,83 Hz ist die stärkste und am weitesten diskutierte davon. Diese Rundwerte stammen aus der Fachliteratur allgemein, nicht aus einer einzelnen Arbeit. Wer nachmisst, bekommt je nach Ort und Verfahren leicht abweichende Zahlen, weiter unten steht eine solche Messung.
Warum 7,83 Hz so bedeutsam ist
Die Zahl 7,83 Hz fasziniert besonders, weil sie im Frequenzbereich menschlicher Hirnwellen liegt. Genauer gesagt liegt sie am oberen Rand des Theta-Bandes, knapp unterhalb der Alpha-Grenze von 8 Hz. Die Bandgrenzen sind im Glossar der Internationalen Föderation für Klinische Neurophysiologie festgelegt (Kane et al. 2017, DOI 10.1016/j.cnp.2017.07.002). Die Zustände dahinter stehen dort nicht, sie sind die populäre Kurzform. Das Glossar hält zum Alpha-Rhythmus nur fest, dass er bei geschlossenen Augen und körperlicher Ruhe am deutlichsten ist und bei Aufmerksamkeit und geistiger Anstrengung verschwindet; zum Theta-Rhythmus nennt es allein die Frequenz.
- Alpha-Wellen (8 bis 13 Hz): Populär verbunden mit entspannter Wachheit, Meditation, Kreativität, Intuition und einer Brücke zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein.
- Theta-Wellen (4 bis unter 8 Hz): Populär verbunden mit tiefer Entspannung, lebhaften Träumen, tiefer Meditation und dem Unterbewusstsein.
Seit Jahrtausenden hat sich menschliches Bewusstsein in ständiger Abstimmung mit diesem natürlichen planetaren Pulsieren entwickelt. Es ist kein Zufall, dass viele alte spirituelle Praktiken (vom Meditieren an heiligen Orten bis zu Chanting und Trommeln) Bewusstseinszustände hervorrufen, die oft mit diesen tiefgreifenden Erdrhythmen übereinstimmen. Dass unser Gehirn und das Summen des Planeten sich im selben schmalen Frequenzfenster bewegen, ist eine schöne Beobachtung. Ein Wirkweg vom einen zum anderen ist damit noch nicht gezeigt. Auch die Vermutung, ein Mangel an natürlichen Schumann-Frequenzen in Städten könne Beschwerden begünstigen, ist bisher nicht untersucht. Dafür gibt es keine belastbaren Studien.
Steigt die Grundfrequenz wirklich? Ein Blick in die Messungen
Diese Vorstellung begegnet einem im Netz überall: Die Schumann-Resonanz sei lange bei 7,83 Hz stabil gewesen und klettere seit einigen Jahren auf 15, 20 oder noch höhere Werte. Wer in die veröffentlichten Messungen schaut, findet dafür keine Bestätigung.
Die Grundfrequenz wird in der Fachliteratur weiterhin bei rund 7,8 Hz angegeben. Der NASA-Satellit C/NOFS zeichnete 2008 in 401 bis 852 Kilometern Höhe die ersten fünf Moden auf und maß sie bei etwa 7,8, 14,0, 20,4, 26,7 und 33,0 Hz (Simões et al. 2011, DOI 10.1029/2011GL049668). Eine Übersichtsarbeit von 2016 nennt die Resonanzfrequenzen bei rund 8, 14, 20 und 26 Hz (Price 2016, DOI 10.3390/atmos7090116), eine weitere Übersichtsarbeit von 2023 nennt 8, 14 und 20 Hz (Liu et al. 2023, DOI 10.3390/rs15143557). Die Werte zwischen 14 und 34 Hz, die in solchen Erzählungen auftauchen, sind also die höheren Moden. Sie gehören seit den frühen Messreihen zum Bild und sind keine gestiegene Grundfrequenz.
Was sich tatsächlich bewegt, ist trotzdem beachtlich, nur eben in kleinerem Maßstab:
- Die Amplitude schwankt stark und im Tagesgang. Diese tägliche und jahreszeitliche Schwankung ist gut beschrieben. Sie folgt den drei großen Gewitterregionen der Erde, Südostasien, Südamerika und Afrika (Price 2016, DOI 10.3390/atmos7090116).
- Die Frequenz verschiebt sich, und zwar messbar. Sonneneruptionen, solare Protonenereignisse und der elfjährige Sonnenzyklus wirken auf die Resonanzfrequenzen (Price 2016, DOI 10.3390/atmos7090116). Eine Auswertung über einen halben Sonnenzyklus fand, dass die erste Schumann-Frequenz mit steigender Sonnenaktivität zunimmt (zitiert in Liu et al. 2023, DOI 10.3390/rs15143557). Wie groß diese Verschiebungen ausfallen, nennt keine der beiden Übersichten, eine Zahl steht hier deshalb nicht. Was sich aus beiden ablesen lässt: Von einem Sprung auf 20 Hz ist in keiner die Rede.
- Kurze Spitzen gibt es wirklich. Einzelne starke Entladungen erzeugen Transienten im ELF-Bereich, die deutlich über dem Hintergrund liegen (Price 2016, DOI 10.3390/atmos7090116). Wer eine Live-Grafik anschaut, sieht solche Ereignisse. Eine dauerhaft angehobene Grundfrequenz ist etwas anderes.
Für die Behauptung, menschlich erzeugte elektromagnetische Felder oder das kollektive Bewusstsein würden die Schumann-Resonanz verschieben, gibt es bisher keine belastbaren Studien.
Das Große Erwachen: eine Deutung, ausdrücklich als Deutung
Alles, was jetzt kommt, ist Lesart. Auf der Messebene gilt weiterhin: Ein Weg von der Schumann-Resonanz ins menschliche Erleben ist nicht gezeigt. Eine Übersichtsarbeit von 2023 nennt die Erforschung biologischer Wirkungen extrem niederfrequenter Felder ausdrücklich umstritten und bis heute nicht ausreichend untersucht (Liu et al. 2023, DOI 10.3390/rs15143557). Genau deshalb lohnt es sich, die spirituelle Lesart als das zu benennen, was sie ist. Sie trägt viele Menschen, und sie braucht keine Messung, um wertvoll zu sein.
Viele spirituelle Denkerinnen und Denker beschreiben die Schumann-Resonanz als planetare Stimmgabel, die das menschliche Bewusstsein weitet. In dieser Lesart tauchen vier Motive immer wieder auf:
- Erhöhte Intuition und Empathie: ein leichterer Zugang zu ruhigen, weiten Bewusstseinszuständen und ein wacheres Gefühl für andere Menschen.
- Beschleunigtes spirituelles Erwachen: ein starker Zug zur eigenen Entwicklung, ein Verlangen nach tieferer Bedeutung, ein Gefühl des Aufwachens. Das äußert sich oft als wachsendes Interesse an Meditation, Achtsamkeit und Energiearbeit.
- Verstärkte emotionale Erfahrungen: alte Wunden und unbewusste Muster, die an die Oberfläche kommen wollen. Diese Phasen können herausfordernd sein und gehören für viele zu einer echten Wandlung dazu.
- Zeitbeschleunigung: das verbreitete Gefühl, die Zeit vergehe schneller. Das ist eine subjektive Erfahrung, und untersucht ist ihr Zusammenhang mit dem Erdfeld nicht.
Globale Ereignisse als Spiegelbild des Erdpulses
Auch der folgende Abschnitt ist Deutung. Ein statistischer Zusammenhang zwischen Werten der Schumann-Resonanz und politischen, gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Ereignissen ist nirgends belegt, und wir haben dazu keine belastbaren Studien gefunden. Was sich dagegen beschreiben lässt, ist die Erfahrung vieler Menschen, dass diese Zeit sich beschleunigt und aufgeladen anfühlt. Die aktuelle Ära ist von rasanten, oft turbulenten Veränderungen in allen Bereichen geprägt:
- Gesellschaftspolitische Umwälzungen: Wir sind Zeugen des Zusammenbruchs alter Systeme und Paradigmen. Politische Korruption, soziale Ungerechtigkeit, wirtschaftliche Ungleichheit werden wie nie zuvor bloßgelegt und in Frage gestellt. Diese Entlarvung ist schmerzhaft, aber Teil eines kollektiven Erwachens, das offenbart, was der Menschheit nicht mehr dient.
- Umweltkrise: Die Dringlichkeit der Umweltzerstörung, des Klimawandels und unserer nicht nachhaltigen Beziehung zur Natur wird unmöglich zu ignorieren. Diese Krise zwingt uns, unsere Werte und unseren Platz im planetaren Ökosystem zu überdenken.
- Technologische Sprünge und ethische Dilemmata: AI, Gentechnik und fortschrittliche Kommunikationstechnologien transformieren unsere Welt in atemberaubendem Tempo und zwingen uns, tiefgreifende Fragen darüber zu stellen, was es bedeutet, human zu sein in einer sich rasant entwickelnden technologischen Landschaft.
- Die Suche nach globaler Einheit inmitten von Spaltung: Paradoxerweise existiert neben zunehmender gesellschaftlicher Spaltung eine wachsende Gegenbewegung, der Wunsch nach Einheit, Zusammenarbeit und gemeinsamen Lösungen für globale Probleme. Die Menschheit wird aufgefordert, Stammesdenken zu überwinden und ihre Verbundenheit anzunehmen.
Aus spiritueller Perspektive werden diese globalen Ereignisse als Zeichen einer tiefen Bewusstseinsverschiebung gelesen. In diesem Bild wirkt die Zeit wie ein Druckkochtopf, der alles Unstimmige an die Oberfläche bringt, damit es sich lösen kann. Das ist eine Deutung und ein tragfähiges Bild für viele Menschen. Auf der Messebene bleibt es dabei: Die Grundfrequenz der Erde liegt weiterhin bei rund 7,8 Hz.
Das vernetzte Geflecht: drei Bilder und ihr Belegstand
Drei Bilder tauchen in diesem Zusammenhang immer wieder auf. Sie lohnen den Blick, und sie tragen unterschiedlich weit.
- Bio-Resonanz: Dass unsere Körper bioelektrische Systeme sind, ist unstrittig. Neuronen feuern, das Herz schlägt, und auch der menschliche Körper erzeugt schwache elektromagnetische Felder im ELF-Bereich. Das magnetische Feld der Schumann-Resonanz liegt allerdings nur bei wenigen Pikotesla. Diese Größenordnung steht in der unten genannten Laborarbeit im Einleitungssatz und stammt dort aus älterer Literatur, gemessen hat sie die Arbeit selbst nicht. Einen belegten Weg von diesem sehr leisen Feld in unsere inneren Rhythmen gibt es bisher nicht. Was es gibt, ist ein Laborbefund an Herzzellkulturen der Ratte: Ein 7,8-Hz-Magnetfeld veränderte dort die Kalziumsignale, und zwar nur im engen Fenster zwischen 7,6 und 8 Hz (Elhalel et al. 2019, DOI 10.1038/s41598-018-36341-z). Das ist ein Hinweis aus der Zellkultur und keine Aussage über den Menschen.
- Kollektives Feld: Die Vorstellung, dass viele Menschen zusammen ein gemeinsames Feld erzeugen und damit den Erdpuls beeinflussen, ist ein starkes Bild aus der spirituellen Literatur. Als Messgröße existiert dieses Feld nicht, und für einen Einfluss menschlichen Bewusstseins auf die Schumann-Resonanz gibt es keine belastbaren Studien. Als Einladung, gemeinsam ruhiger und freundlicher zu werden, behält das Bild trotzdem seinen Wert.
- Sympathische Resonanz: Stell dir zwei Stimmgabeln vor. Wenn du eine anschlägst, beginnt die andere mitzuschwingen, sofern sie gleich gestimmt ist. Das ist echte Physik, und sie setzt voraus, dass genug Energie ankommt. Ob dieses Bild sich auf ein Feld von wenigen Pikotesla und ein menschliches Gehirn übertragen lässt, ist offen. Untersucht ist dieser Weg bisher nicht.
Die Stromschnellen navigieren: Praktische Tipps zur Harmonisierung mit den neuen Erdfrequenzen
Diese Zeit zu leben, kann sich anfühlen wie eine Achterbahnfahrt. Sie ist berauschend, manchmal desorientierend und manchmal schlicht viel. Die folgenden Wege wirken über Ruhe, Bewegung, Licht und Aufmerksamkeit. Einen Wirkweg über die Erdfrequenz behaupten sie nicht, und sie tun trotzdem gut:
1. Erdung: Wiederverbindung mit der Quelle
Da wir über die Frequenz der Erde sprechen, ist der direkteste Weg zur Harmonisierung, sich physisch mit der Erde zu verbinden.
- Barfuß auf der Erde: Verbring Zeit damit, barfuß auf Gras, Erde, Sand oder Beton zu gehen (nicht auf Asphalt). Die verbreitete Erklärung über einen Elektronenaustausch mit dem Erdboden ist eine Annahme, belastbare Studien dazu gibt es bisher nicht. Was bleibt, ist die Erfahrung: kühles Gras, warmer Sand, ein Körper, der langsamer wird.
- Zeit in der Natur: Auch wenn du nicht barfuß gehen kannst, hilft schon die Zeit in der Natur (im Park, im Wald oder am Meer), zur Ruhe zu kommen.
- Gärtnern: Mit Pflanzen und Erde zu arbeiten ist eine großartige Möglichkeit, dich zu erden und zu verbinden.
2. Achtsamkeit und Meditation: Deine innere Frequenz abstimmen
Diese Praktiken sind nicht nur zur Entspannung da; sie sind kraftvolle Werkzeuge zur bewussten Frequenzveränderung.
- Alpha- und Theta-Wellen-Induktion: Meditative Praktiken, besonders solche mit Atemarbeit, Visualisierung und geführter Vorstellungskraft, führen dein Gehirn in ruhige Alpha- und Theta-Zustände. Dass sich dein Gehirn dabei auf die Erdfrequenz ausrichtet, ist nicht gezeigt. Die Ruhe selbst stellt sich trotzdem ein, und darum geht es hier.
- Herzkohärenz: Praktiken rund um Dankbarkeit und Mitgefühl verändern spürbar, wie ruhig und gleichmäßig sich der eigene Herzschlag anfühlt. Dass dabei ein kraftvolles Feld um das Herz entsteht, das höhere Frequenzen ausstrahlt, ist ein Bild aus der energetischen Literatur und keine Messgröße.
- Klang: Aufnahmen mit 7,83 Hz oder Solfeggio-Frequenzen sind beliebt. Ob solche Aufnahmen die Hirnwellen auf einen bestimmten Wert ziehen, ist offen, belastbare Studien dazu fehlen. Als ruhiger Klangteppich für Meditation leisten sie trotzdem gute Dienste.
3. Energiemanagement: Schutz deines Feldes
Mit zunehmender Sensitivität wird die Verwaltung deiner Energie entscheidend.
- Weniger Geräte am Abend: Leg das Handy weiter weg, schaffe technikfreie Zonen, halte das Schlafzimmer frei von Bildschirmen. Ob künstliche elektromagnetische Felder in Alltagsstärke biologisch etwas auslösen, ist umstritten und für die üblichen Dosen nicht gezeigt. Die ruhigere Stunde vor dem Schlafen wirkt trotzdem, allein schon über weniger Licht und weniger Reize. Für die Wirksamkeit von Schutzanhängern und ähnlichem Zubehör gibt es keine belastbaren Studien.
- Energetische Reinigung: Reinige regelmäßig deine Aura und dein Energiefeld durch Praktiken wie Räuchern, Salzbäder, Visualisierung von weißem Licht oder einfach Zeit in fließendem Wasser (Dusche, Fluss).
- Grenzen setzen: Lerne, feste energetische Grenzen zu setzen, um dich davor zu schützen, die niederfrequenten Emotionen oder Energien anderer aufzunehmen.
4. Hydration und Ernährung: Deinen hochfrequenten Körper nähren
Das, was du in deinen Körper aufnimmst, beeinflusst direkt deinen Schwingungszustand.
- Genug trinken: Trink reichlich reines Wasser. Die Vorstellung von „strukturiertem“ Wasser, das energetisch wirksamer sei, ist eine Idee aus der energetischen Literatur. Belastbare Studien dazu gibt es nicht.
- Vollwertkost: Priorisiere Bio-, frische Vollwertkost. Reduziere verarbeitete Lebensmittel, Zucker und alles, das Entzündungen verursacht oder die Energiekanäle des Körpers blockiert.
- Stimulanzien/Depressiva vermeiden: Übermäßiges Koffein, Alkohol und andere Substanzen können dein natürliches energetisches Gleichgewicht stören.
5. Bewusstes Leben: Deine Realität bewusst erschaffen
Bei höheren Frequenzen verstärkt sich die Kraft von Gedanken und Absicht.
- Positive Affirmationen: Nutze regelmäßig Affirmationen, um dein Unterbewusstsein mit hochfrequenten Überzeugungen zu reprogrammieren.
- Visualisierung: Visualisiere klar deine gewünschte Realität, für dich selbst und den Planeten. Konzentriere dich auf Frieden, Harmonie, Überfluss und Gesundheit.
- Dienst und Beitrag: Die Teilnahme an Akten der Freundlichkeit, Freiwilligenarbeit oder Beiträge zu Anliegen, an die du glaubst, erhöht deine Schwingung und verbindet dich mit dem kollektiven Guten.
6. Umarme den Schatten: Heilung und Loslassen
Die erhöhten Frequenzen können alte Wunden und Muster hochbringen. Das ist eine Gelegenheit für tiefe Heilung.
- Schattenarbeit: Erkunde deine unbewussten Ängste, Traumata und limitierenden Überzeugungen. Erkenne sie ohne Urteil an, verarbeite sie und lasse sie los.
- Emotionale Entlastung: Erlaube dir, Emotionen vollständig zu fühlen, ohne sie zu unterdrücken. Journaling, Gespräche mit einer vertrauten Person oder einem Therapeuten oder katharische Bewegung können hilfreich sein.
- Vergebung: Praktiziere Selbstvergebung und Vergebung gegenüber anderen. Groll festzuhalten senkt deine Schwingung.
Fazit: Die Symphonie der Neuen Erde
Die Schumann-Resonanz ist mehr als eine wissenschaftliche Kuriosität, sie ist der messbare Atem unseres Planeten. Ob sie das Leben auf der Erde beeinflusst, ist bis heute offen. Ihre Grundfrequenz liegt weiterhin bei rund 7,8 Hz, und das Bild einer aufsteigenden Erdfrequenz bleibt eine Deutung. Die chaotischen globalen Ereignisse, deren Zeugen wir sind, sehen aus wie Zeichen eines Zusammenbruchs. Sie sind zugleich Vorboten einer tiefgreifenden Transformation, eines kollektiven Abstreifens alter Häute, damit eine neue, höherfrequente Wirklichkeit entstehen kann.
Wir leben in einer Zeit, die sich für viele Menschen dicht und beschleunigt anfühlt. Indem wir uns durch Erdung, Achtsamkeit, bewusstes Leben und emotionale Heilung mit dem Puls der Erde verbinden, gestalten wir mit. Unsere individuellen Herzen und Köpfe, im Einklang mit dem planetaren Herzschlag schlagend, haben die Kraft, einen Wandteppich aus globaler Harmonie, Mitgefühl und erwachtem Bewusstsein zu weben. Höre genau hin, mit deiner Seele, auf die alte und zugleich immer neue Symphonie der Erde. Sie ruft uns heim, zu einer höheren Resonanz, zu unseren wahren, untereinander verbundenen Selbsten. Die Zukunft wird letztlich davon bestimmt, wofür wir uns jetzt im Inneren entscheiden.
Quellen
Genannt sind hier nur Arbeiten, die auch im Text stehen. Sie tragen die physikalischen Angaben und die Aussagen zur Datenlage. Für einen Zusammenhang zwischen der Schumann-Resonanz und globalen Ereignissen, kollektivem Bewusstsein oder menschlichem Befinden gibt es bisher keine belastbaren Studien. Dieser Teil des Artikels ist Deutung und im Text als solche gekennzeichnet.
- Schumann, W.O. (1952): Über die strahlungslosen Eigenschwingungen einer leitenden Kugel, die von einer Luftschicht und einer Ionosphärenhülle umgeben ist. Zeitschrift für Naturforschung A 7, 149–154. DOI 10.1515/zna-1952-0202
- Balser, M. & Wagner, C.A. (1960): Observations of Earth–Ionosphere Cavity Resonances. Nature 188, 638–641. DOI 10.1038/188638a0
- Christian, H.J. et al. (2003): Global frequency and distribution of lightning as observed from space by the Optical Transient Detector. Journal of Geophysical Research: Atmospheres 108, 4005. DOI 10.1029/2002JD002347
- Simões, F., Pfaff, R. & Freudenreich, H. (2011): Satellite observations of Schumann resonances in the Earth’s ionosphere. Geophysical Research Letters 38, L22101. DOI 10.1029/2011GL049668
- Price, C. (2016): ELF Electromagnetic Waves from Lightning: The Schumann Resonances (Übersichtsarbeit). Atmosphere 7, 116. DOI 10.3390/atmos7090116
- Kane, N. et al. (2017): A revised glossary of terms most commonly used by clinical electroencephalographers and updated proposal for the report format of the EEG findings. Revision 2017 (IFCN-Glossar). Clinical Neurophysiology Practice 2, 170–185. DOI 10.1016/j.cnp.2017.07.002
- Elhalel, G., Price, C., Fixler, D. & Shainberg, A. (2019): Cardioprotection from stress conditions by weak magnetic fields in the Schumann Resonance band. Scientific Reports 9, 1645. DOI 10.1038/s41598-018-36341-z
- Liu, J. et al. (2023): Recent Advances and Challenges in Schumann Resonance Observations and Research (Übersichtsarbeit). Remote Sensing 15, 3557. DOI 10.3390/rs15143557