Der KP-Index steht bei 2.3, der Solarwind bewegt sich mit 360 km/s, die Bz-Komponente zeigt sich mit -2.6 nT leicht südwärts orientiert: das Feld ist nicht gestört, aber auch nicht völlig glatt. Ein leises Summen im Hintergrund, das man erst bemerkt, wenn man innehält.
Genau das spiegeln die Eintragungen der letzten 24 Stunden in unsere Tracker wider. 47 Eintragungen zu Müdigkeit, 31 zu wirren Träumen, 29 zu Ohrenpfeifen, 28 zu Nackenschmerzen und 23 zu innerer Unruhe. Das ist kein kollektiver Ausnahmezustand, aber es ist auch keine Stille. Es ist das, was ein moderat belebter Tag im Körper hinterlässt: ein diffuses Schwersein, das schwer zu benennen ist, und Träume, die sich am Morgen nicht greifen lassen.
Die Schumann-Amplitude liegt bei 4.28, die Peak-Frequenz bei 8.08 Hz. Ein zuletzt registrierter C1.1-Flare zeigt, dass die Sonne beschäftigt ist, ohne aufzutrumpfen. Das Erdbeben der Region Fiji mit M4.6 gehört dazu: Bewegung unterhalb der Wahrnehmungsschwelle, aber Bewegung.
Für einen solchen Tag gilt: weniger interpretieren, was sich im Körper tut, und mehr beobachten. Nicht jedes Ohrenpfeifen braucht eine Erklärung. Manchmal reicht ein ruhiger Atemzug und ein kurzer Gang ins Tageslicht. 🌿
Daten: NOAA Space Weather Prediction Center, Spektrogramm der Messstation Tomsk gespiegelt über spacemonitor.io, USGS, Symptom-Tracker von Herzschlag der Erde, Seelenname und Energie-Kompass