Drei Erdbeben über M2 seit dem frühen Morgen, das stärkste mit M4.5 in den bolivianischen Anden. Kein erschütterndes Ereignis, aber kein vollständig stilles Feld. Die geomagnetische Lage liegt tief-ruhig, der KP-Index bei 1.7, die Bz-Komponente zeigt mit 2.6 nT eine leicht nordwärts gerichtete Ausrichtung, was bedeutet: das Feld öffnet sich kaum. Der Solarwind fließt mit 431 km/s, ein Wert, der sich bewegt, ohne zu drängen.
Was mich bei den Kurven beschäftigt: die Peak-Frequenz des Erdfeldes liegt bei 7.53 Hz, die Amplitude bei 6.8. Diese beiden Werte ziehen nicht in dieselbe Richtung. Eine leicht angehobene Frequenz bei einer Amplitude, die eher im mittleren Bereich bleibt, erzeugt ein Bild wie eine Saite, die gespannt ist, aber nicht laut klingt. Das ist subtil, es ist kein Alarm, aber es ist auch nicht das Bild eines vollständig ruhenden Tages.
Die Symptomzahlen passen dazu. 48 Eintragungen zu Müdigkeit, 32 zu Schlafproblemen, 28 zu innerer Unruhe, dazu 27 Eintragungen zu Nackenschmerzen und 24 zu wirren Träumen. Das ist ein Muster, das ich als gedämpfte Anspannung lesen würde, nicht als Aufruhr, aber auch nicht als Entspannung.
Wenn du heute irgendwo Druck im Nacken oder eine grundlose Gereiztheit bemerkst: trink mehr Wasser als du denkst, dass du brauchst, und geh kurz raus.
Daten: NOAA Space Weather Prediction Center, Spektrogramm der Messstation Tomsk gespiegelt über spacemonitor.io, USGS, Symptom-Tracker von Herzschlag der Erde, Seelenname und Energie-Kompass