197 Kilometer nordwestlich von Port-Olry hat die Erde heute mit M6.3 gebebt. Vanuatu, Südpazifik, tektonisch aktive Zone. Der Boden dort bewegt sich regelmäßig, trotzdem bleibt eine solche Magnitude eine Zahl, die man nicht beiläufig nennt.
Der Rest des Tages ist ruhig, gemessen ruhig. KP-Index bei 1.0, Solarwind bei 323 km/s, die Bz-Komponente bei -0.4 nT, nah an der Nulllinie. Die Erde liegt elektromagnetisch still. Die Schumann-Peak-Frequenz zeigt 6.78 Hz, die Amplitude 9.25. Der stärkste Röntgenflare seit 06:00 UTC heute: Klasse C3.5, kein relevanter geomagnetischer Einfluss zu erwarten.
Und trotzdem: 38 Eintragungen zu innerer Unruhe in den letzten 24 Stunden, 34 zu Müdigkeit, je 25 zu Schlafproblemen und Antriebslosigkeit, 24 zu Ohrenpfeifen. Das sind keine kleinen Zahlen für einen Tag mit so flachen Messwerten. 🌍
Was das bedeutet, lässt sich nicht mit Feldstärke allein erklären. Aber es lohnt sich, die Diskrepanz ernst zu nehmen: Draußen ist es still, innen anscheinend nicht.
Heute wäre ein guter Tag, um das nicht zu beschleunigen. Wenig Bildschirm am Abend, früh schlafen gehen, dem Körper abnehmen, was er selbst gerade nicht schafft.
Daten: NOAA Space Weather Prediction Center, Spektrogramm der Messstation Tomsk gespiegelt über spacemonitor.io, USGS, Symptom-Tracker von Herzschlag der Erde, Seelenname und Energie-Kompass