Morgennebel liegt still über einer Lichtung, ohne zu wehen. Die Ränder der Blätter sind feucht, der Boden gibt nach, und irgendwo am Waldrand tropft Wasser in ein Moos, das schon gesättigt ist.
So atmet das Feld gerade: KP-Index bei 1.3, Sonnenwind mit 335 Kilometern pro Sekunde, die Grundfrequenz leicht unter dem Basiswert bei 7.65 Hz. Ein zuletzt gemessener C8.5-Flare zeigt, dass die Sonne nicht schläft, aber auch nicht drängt. Die Bz-Komponente hält sich knapp unter null. Das ist keine Stille, die betäubt. Es ist eine, die trägt.
Trotzdem zeigt der Symptom-Puls der letzten 24 Stunden ein anderes Bild: 58 Eintragungen zu Müdigkeit, 44 zu innerer Unruhe, 40 zu Antriebslosigkeit, 35 zu Schlafproblemen und 31 zu wirren Träumen. Das ist kein Widerspruch zur ruhigen Messlage. Ein ruhiges Feld kann manches, das sich aufgestaut hat, erst sichtbar machen, weil der Lärm fehlt, der es überdeckt hat.
93 Kilometer südöstlich von Kirakira haben sich die Solomonen mit einem M5.6 bewegt. Kein Katastrophenbefund, aber ein Erinnern: Unter dem Stillstand arbeitet etwas.
Wenn du heute müde bist, leg dich nicht mit dieser Müdigkeit an. Trink langsam etwas Warmes, sitz kurz auf dem Boden oder einer Stufe und lass die Schwere ankommen, ohne sie wegzuatmen.
Daten: NOAA Space Weather Prediction Center, Spektrogramm der Messstation Tomsk gespiegelt über spacemonitor.io, USGS, Symptom-Tracker von Herzschlag der Erde, Seelenname und Energie-Kompass