DONNERSTAG · 4. Juni 2026

Sonnensturm heute 4.6.: G3 geomagnetischer Sturm — was dein Körper jetzt spürt.

Update vom 5. Juni: Der Sturm hat sich verspätet.

Sonnensturm heute (4.6.): G3 geomagnetischer Sturm — was dein Körper jetzt spürt.

Update vom 5. Juni: Der Sturm hat sich verspätet. In den ursprünglich für den 4. Juni erwarteten Fenstern blieb es ruhig (KP um 1) — die Sonnenwolken (CMEs) kamen später an als zunächst modelliert. NOAA erwartet den G3-Höhepunkt jetzt für heute, den 5. Juni, im Fenster 03–06 UTC (KP um 6,7), mit weiteren Sturm-Phasen über den Tag. Der folgende Text gilt damit für heute.

Vielleicht ist der Tag bei dir noch ruhig. Das Feld ist es gerade auch: der KP-Index liegt am Mittag bei rund 1,7, geomagnetisch fast still. Doch diese Stille ist eine vor dem Atemzug. Über den Tag baut sich etwas auf, das viele Menschen schon im Voraus in den Schultern, im Schlaf oder in der Reizschwelle tragen.

Für die Abendstunden ist ein geomagnetischer Sturm der Stufe G3 erwartet — der Höhepunkt fällt heute auf das Fenster zwischen 18 und 21 Uhr UTC, mit Werten um KP 6,7. In der Nacht zum 5. Juni, zwischen 00 und 03 Uhr UTC, wird der stärkste Ausschlag prognostiziert: KP 7,0, ebenfalls G3. Das sind keine Extremwerte, aber spürbare. Die Vorhersage stammt vom NOAA Space Weather Prediction Center.

Ein geomagnetischer Sturm bedeutet, dass das Erdmagnetfeld kurzzeitig aus dem Takt gerät — angestoßen von schnellem Sonnenwind und einer südwärts kippenden Magnetfeld-Komponente. Sichtbar wird das oben am Himmel als Polarlicht, das bei G3 bis in mittlere Breiten reichen kann. Unsichtbar wird es bei manchen Menschen im Körper.

Was dabei oft auftaucht: ein flacher, unruhiger Schlaf trotz Müdigkeit. Druck hinter der Stirn oder an den Schläfen. Ein leiseres oder lauteres Summen in den Ohren. Innere Unruhe, dünne Nerven, eine Reizbarkeit, die nicht so recht zum eigenen Tag passt. Studien zeigen schwache, aber messbare Zusammenhänge zwischen geomagnetischer Aktivität und Herzfrequenzvariabilität, Schlafqualität und Stimmung — gerade sensible Menschen lesen so einen Sturm mit, lange bevor der Verstand ihn benennt.

Du musst dagegen nichts tun. Aber du darfst sanfter mit dir sein an so einem Abend. Früher ins Bett, weniger Bildschirm, ein Glas Wasser mehr, barfuß ein paar Schritte über den Boden — kleine Erdungen, die das Nervensystem beruhigen, während draußen das Feld kippt. Wenn du heute reizbarer oder müder bist als sonst, ist das kein Zeichen von Schwäche. Es ist Resonanz.

Halten Beschwerden über den Sturm hinaus an oder verstärken sie sich deutlich, lass das bitte ärztlich abklären — die Symptome ähneln manchmal anderen Ursachen, und ein kosmischer Zusammenhang ersetzt keine Diagnose.

Diese Beobachtung mit jemandem teilen, der das gerade auch spürt:

Quellen: NOAA SWPC · Tomsk State University · USGS · spacemonitor.io · Erstellt am

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