298 Kilometer pro Sekunde, Bz bei 3.3 nT: Der Sonnenwind läuft heute gemächlich, und das Magnetfeld zeigt sich in seiner ruhigsten Verfassung. In den Kurven von heute fällt auf, dass ausgerechnet diese Ausgeglichenheit draußen und die Zahlen aus den Trackern nicht zusammenpassen. 52 Eintragungen zu Müdigkeit, 46 zu Schlafproblemen, 43 zu innerer Unruhe in den letzten 24 Stunden: das ist kein stilles Bild von innen, auch wenn das Feld von außen kaum Druck macht.
Die Schumann-Frequenz liegt bei 7.88 Hz, die Amplitude A1 bei 5.12. Das ist keine auffällige Spitze, eher ein gleichmäßiges Brummen. Was mich an diesem Verhältnis beschäftigt: Wenn die äußeren Werte so tief-ruhig sind und die Körpersignale trotzdem so deutlich gemeldet werden, dann kommt der Aufruhr gerade von innen. Nicht von der Ionosphäre, nicht vom Sonnenwind. Von dem, was sich ohne äußeren Anlass Raum nimmt.
Ein C1.4-Flare wurde zuletzt registriert, eine leise Aktivität. Das stärkste Erdbeben der laufenden Daten liegt bei M5.1 vor den Salomonen. Keine Ausreißer.
Was ich dir heute mitgebe: Wenn Unruhe ohne äußeren Auslöser auftaucht, lohnt es sich, ihr nachzufragen statt sie wegzuschieben. Als reine Information, die gehört werden will. 🌀
Daten: NOAA Space Weather Prediction Center, Spektrogramm der Messstation Tomsk gespiegelt über spacemonitor.io, USGS, Symptom-Tracker von Herzschlag der Erde, Seelenname und Energie-Kompass